Über Orkan Özdemir

 

Ich sehe meine Rolle als "Brückenbauer" - Als einer, der die Unterschiede zwischen den Wünschen, Ängsten und Bedürfnissen der Menschen im Wahlkreis kennt, versteht und vermittelt. Mein Wunsch ist es, dass alle in ihrer Unterschiedlichkeit - vom Friederich-Wilhelm-Platz Kiez, über den Grazer Platz Kiez und über den Lindenhof bis zur Marienhöhe - Wertschätzung und Aufmerksamkeit erfahren. Ich möchte der Abgeordnete sein, der all diese Menschen zusammenführt und der sich für sie engagiert und streitet.

#brückenbauen

Was bewegt mich? Was motiviert mich? Warum setze ich mich für Demokratie, Solidarität und Gerechtigkeit ein?

Mein Name ist Orkan Özdemir (38), ich bin verheiratet und Vater einer einjährigen Tochter.
Als Sohn von Gastarbeiter*innen bin ich im Schöneberger Norden geboren und dort mit meinen zwei Geschwistern aufgewachsen.
Früh in meiner Jugend habe ich gemerkt, wie mühsam und steinig der Start für einen jungen Menschen sein kann, wenn er in ein benachteiligtes Milieu hinein geboren wird.
Bevor ich schließlich mein Abitur nachholen und mein Studium der Politikwissenschaften an der FU Berlin abschließen konnte, hatte ich schon in einer Vielzahl unterschiedlicher Bereiche gearbeitet.
So erhielt ich Einblick in den Alltag von Beschäftigten im Einzelhandel, im Dienstleistungsgewerbe sowie im Gerüstbau und konnte dabei auch viel über die Wünsche und Bedürfnisse unterschiedlicher beruflicher und sozialer Gruppen lernen. Nicht selten wurde ich auf diese Weise mit prekären Lebensbedingungen und Zukunftsängsten konfrontiert.

All das verstärkte eine Leidenschaft in mir, die ich schon als Jugendlicher entdeckte:

Lassen Sie uns reden!

Meine Motivation, mich ehrenamtlich für Menschen zu engagieren.

So war es für mich nur folgerichtig, dass ich mich ab einem gewissen Punkt auch parteipolitisch engagieren wollte, um meine Erfahrungen und Überzeugungen zu vertiefen, zu erweitern und letzten Endes auch gesellschaftlich und solidarisch einzubringen.
Bisher tat ich dies schon fast 10 Jahre lang als SPD-Bezirksverordneter in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Tempelhof-Schöneberg sowie acht Jahre lang als Vorsitzender der SPD-Kreisarbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt.

Parallel dazu habe ich zuerst für einen Bildungsträger für benachteiligte Jugendliche am Übergang von der Schule in den Beruf gearbeitet. Danach und bis heute arbeite ich als politischer Grundsatzreferent in der Senatsverwaltung für Inneres.

Sowohl in meinem beruflichen wie auch in meinem bürgerschaftlichen und politischen Engagement geht es mir besonders um die Menschen, die kaum eine Lobby haben. Es geht mir um Familien, die oft nicht wissen, wie es morgen weitergehen soll und die von Abstiegsängsten geplagt werden. Es geht mir um die Mitbürger*innen, die es schwer haben, gehört zu werden. Um diejenigen, die oft nicht sichtbar sind. 

Meine politische Leidenschaft ist nach diesen zehn Jahren nicht kleiner geworden – ganz im Gegenteil:

Mein Anliegen und mein Ziel ist es, für einen Stadtteil Friedenau, für einen Bezirk Tempelhof-Schöneberg und für ein Berlin zu arbeiten, in dem jeder Mensch sich willkommen, wahrgenommen und akzeptiert fühlt, in dem jeder Mensch sicher und zufrieden leben kann, in dem jeder Mensch die gleichen Chancen bekommt.

Wichtig ist mir aber auch, alle Mitbürger*innen zu mehr aktiver demokratischer Beteiligung zu motivieren, ihnen meine Leidenschaft für ehrenamtliches und politisches Engagement nahezubringen.

Ich freue mich sehr darauf, Sie besser kennen zu lernen.

Lassen Sie uns reden!
Ihr Orkan Özdemir